Malteser auf Pilgerfahrt

Auf Pilgerfahrt
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Gebetsstation
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Weitere Gebetsstation
Weitere Gebetsstation

Die Malteser aus dem Erzbistum Bamberg begaben sich zum 10. Mal auf Pilgerfahrt nach Altötting. Diesmal war eine Gruppe mit 22 Personen unterwegs. Sie wandelte mit Gebeten, Musik und Gemeinschaft auf den Spuren des Glaubens

 

Altötting/Bamberg. „Auf, auf, die Morgensonne wartet nicht!", ruft Pilgerführerin Jutta Peters in die morgendliche Stille. Es ist 4 Uhr und die Pilgergruppe aus dem Erzbistum Bamberg bereitet sich gerade auf die letzte Etappe ihrer Wallfahrt nach Altötting vor. „Heute wartet die Gnadenkapelle auf uns, also los!“, sagt der andere Pilgerführer Manfred Huppmann und motiviert seine Mitpilger, während der frischgebrühte Kaffee auf den Tischen dampft.

Erste Etappe: eine Tag mit Gebeten und Gesang
Bereits einen Tag zuvor, am Samstag, den 20. Juli, starteten 22 Pilger frühmorgens in Richtung Frontenhausen, einer kleinen Marktgemeinde im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Nach einem kräftigenden Frühstück und dem Pilgersegen begann die Gruppe ihre erste Etappe. Der Tag war geprägt von vier Gebetsstationen, einem Wortgottesdienst in der Kapelle Seemannshausen und einem weiteren in Gangkofen-Heiligenstadt. Während der gesamten Wegstrecke wurden Lieder gesungen und der Rosenkranz gebetet, was zur spirituellen Atmosphäre beitrug.

Am Ende des Tages erreichte die Gruppe nach rund 20 Kilometern die Herberge in Rott bei Massing. Die Pilger wurden dort herzlich empfangen und genossen ein reichhaltiges Abendessen. Bei fränkischen Liedern und Musik klang der Abend gemütlich aus.

Zweite Etappe: früh aufstehen und Höhepunkt der Wallfahrt
Der Weckruf ertönte am Sonntag um 4 Uhr, und nach einem reichhaltigen Frühstück machten sich die Pilger auf die zweite und letzte Etappe. Die Gruppe legte etwa 15 Kilometer zurück, wobei sie an vier weiteren Gebetsstationen Halt machte. Der Höhepunkt der Wallfahrt war das Schlussgebet vor der Gnadenkapelle in Altötting, ein besonderer Moment für alle Teilnehmer.

Erstmals war eine Organistin dabei, die für eine musikalische Begleitung während der Gottesdienste sorgte. Zusätzlich konnte ein Lautsprecher ausgeliehen werden, so dass alle Pilger den Vorbeter klar verstehen konnten.

Abschluss und Ausblick: Gemeinschaft und Dankbarkeit
Am Ziel angekommen, wurden die Pilger vom Bischof Jung aus Würzburg begrüßt, der Dankesworte an die Gruppe richtete. Auch Diözesanleiter Christoph von Grafenstein und Dr. Peter Landendörfer vom Malteser Orden nahmen teil und hoben die Verdienste der Pilgerführer Jutta Peters und Manfred Huppmann hervor. Beide erhielten eine besondere Anerkennung für ihre langjährige Teilnahme.

Beim gemeinsamen Mittagessen im „Kircha-Wirt“ in Massing fand die Wallfahrt einen gemütlichen Abschluss. Im schattigen Biergarten tauschten die Teilnehmer ihre Eindrücke aus. Besonders erfreulich war, dass sich 22 Personen angemeldet hatten, unter ihnen neun neue Wallfahrer, die alle sehr angetan waren von der Organisation und der Gemeinschaft.

Zum Abschluss betonten viele Pilger die besondere Atmosphäre der Wallfahrt. „Es war wieder wunderbar, vielen Dank für die schöne Zeit“, so das einhellige Fazit. Mit gestärktem Glauben und Herz verabschiedeten sich die Teilnehmer, um am Sonntagabend gegen 19 Uhr wieder zu Hause zu sein. Die Pilger kehren nicht nur körperlich gestärkt, sondern auch im Glauben gefestigt nach Hause zurück.

 

 

Fotos: Malteser


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