Malteser Waischenfeld verabschieden Manfred Huppmann in den Ruhestand
Waischenfeld. Mit einer großen Feier verabschiedeten die Malteser Waischenfeld ihren langjährigen Mitarbeiter Manfred Huppmann feierlich in den wohlverdienten Ruhestand. Zahlreiche Gäste aus Politik, Hilfsorganisationen, Kollegenkreisen und Ehrenamt würdigten einen Mann, der über Jahrzehnte hinweg zu den prägenden Gesichtern der regionalen und überregionalen Malteser gehört.
Ein Original mit Pfeife, Hosenträgern und Mütze – und immer die Ruhe in Person
Wer Manfred Huppmann kennt, der weiß: Er ist ein Unikat. Seine Markenzeichen – Pfeife, Hosenträger und Mütze – sind ebenso legendär wie seine unerschütterliche Gelassenheit. In stressigen Einsatzlagen ist er auch heute noch der Ruhepol, der den Überblick behält und Sicherheit ausstrahlt.
Sein Weg bei den Maltesern startete im Jahr 1979 im Ehrenamt. Als erster hauptamtlicher Mitarbeiter der Malteser Waischenfeld trat er am 01. Mai 1988 in den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst ein – ein historischer Moment für die damals ausschließlich ehrenamtlich besetzte Dienststelle.
In den folgenden Jahrzehnten erlebte und gestaltete Manfred Huppmann u. a. als Wachleiter, Einsatzleiter Rettungsdienst oder Organisatorischer Leiter die rasante Entwicklung des Rettungsdienstes aktiv mit. Mehr als ein Dutzend neue Einsatzfahrzeuge hat er kommen und gehen sehen, unzählige Einsätze gefahren und alle Facetten der Notfallversorgung miterlebt.
Ob in seiner Tätigkeit als Leiter der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) auf lokaler und diözesaner Ebene, als Referent für Notfallvorsorge oder als Zugführer Katastrophenschutz - Manfred Huppmann war bei vielen überörtlichen Einsätzen gefragt.
Seine Einsatzhistorie liest sich wie ein Stück Zeitgeschichte. Zu den prägenden Stationen gehören unter anderem Auslandseinsätze im Kosovo, in Italien oder Sardinien, Einsätze bei Papstbesuchen in ganz Deutschland oder sanitätsdienstliche Unterstützungen im Rahmen der heiligen Jahre in Rom. Hinzu kommen etliche Katastrophenschutzeinsätze wie im Ahrtal, Deggendorf oder Donauwörth, dazu Schneekatastrophen und beispielsweise der Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt.
Auch wenn er sich nun aus dem hauptamtlichen Dienst verabschiedet, bleibt Manfred Huppmann den Maltesern treu: Ehrenamtlich wird er sich weiterhin engagieren – u. a. als Ausbilder in Erster Hilfe, im Katastrophenschutz sowie als Einsatz- und Organisatorischer Leiter im Rettungsdienst.