Auf Einladung von Philippe Prinz von Croÿ, Stadt- und Landesbeauftragter der Malteser Hamburg, nahm er sich bewusst Zeit, den Wohlfühlmorgen nicht nur zu besuchen, sondern aktiv mitzuerleben. Dabei mischte er sich unter die Ehrenamtlichen, half mit und suchte das Gespräch mit den Gästen.
„Das war sehr wertvoll für mich, um auch mal mit Menschen zu reden, mit denen ich sonst nicht in Kontakt komme“,
sagte Falk Schnabel.
Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Atmosphäre und Bedeutung des Angebots:
„Der Wohlfühlmorgen ist mittlerweile bei den Menschen etabliert. Viele freuen sich darauf, weil sie sonst nicht so menschenwürdig behandelt werden wie an diesem Tag.“
Der Wohlfühlmorgen richtet sich an wohnungslose und arme Menschen und bietet weit mehr als reine Versorgung. Neben Essen, medizinischer Hilfe, Friseurangeboten und Tierarztbesuchen stehen vor allem Respekt, Begegnung und Würde im Mittelpunkt. Gleichzeitig macht die Rekordzahl deutlich, wie groß der Unterstützungsbedarf weiterhin ist.
Philippe Prinz von Croÿ ordnete die hohe Besucherzahl ein:
„Das heißt, das Leid wird nicht weniger. Uns ist besonders aufgefallen, dass viele Kinder dabei sind. Hier müssen wir unser Programm zukünftig anpassen.“
Wie wichtig der Wohlfühlmorgen für die Gäste ist, zeigen auch ihre persönlichen Rückmeldungen.
Eine Besucherin beschreibt den Tag so: „Alle Menschen sind höflich, freundlich, nett zueinander. Und ihr als Ehrenamtliche seid spitze. Ich bin richtig glücklich, dass es das hier gibt.“
Ein besonderer Moment des Tages war außerdem die Würdigung langjähriger Unterstützung. Der Caterer Alsterfood erhielt eine Dankesurkunde für das kontinuierliche Engagement beim Hamburger Wohlfühlmorgen. Die Urkunde wurde von Philippe Prinz von Croÿ sowie Anna Zaubitzer, stellvertretende Ortsbeauftragte, überreicht. Alsterfood begleitet den Wohlfühlmorgen seit Jahren verlässlich und trägt damit maßgeblich zum Gelingen des Angebots bei.
Ein großer Dank gilt auch allen anderen Unterstützenden und Beteiligten, die diesen Rekord‑Wohlfühlmorgen möglich gemacht haben: den Maltesern Hamburg, der Alimaus e.V., der Caritas im Erzbistum Hamburg, dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg, der hair.plus.school, der Beauty Academy SBB, Tierarzt ins Haus, Mehrblick, Lespresso Hamburg, den Schülerinnen und Schülern der Sankt‑Ansgar‑Schule sowie vielen, vielen weiteren engagierten Helferinnen und Helfern.
Dank ihres Einsatzes wurde der Wohlfühlmorgen auch in diesem Jahr zu einem Ort, an dem Menschen gesehen und mit Würde behandelt werden.