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Malteser leisten 14567 Stunden - Jahresversammlung

Auf 14 567 Stunden im Ehrenamt hat Stadtbeauftragter Stephan Meßmer beim Jahresabschluss des Malteser Hilfsdienstes im Dorfhaus Rattstadt zurückgeblickt. Allein im sozialen Ehrenamt waren es im vergangenen Jahr 7157 Stunden. Auf die Bereitschaft Ellwangen entfielen 2500 Stunden, auf Stödtlen 800, auf Ellenberg 950, auf Pfahlheim 3100 und auf die Schulsanitäter 60 Stunden. Von den 1783 Mitgliedern, sind 274 aktiv. Markus Thorwart, Leiter der Notfallvorsorge, erinnerte an die Sanitätsdienste unter anderem bei den Faschingsumzügen in Ellenberg und Pfahlheim oder bei der Vertriebenenwallfahrt auf dem Schönenberg. In Stödtlen und Ellenberg rücke bei Feuerwehreinsätzen immer eine Malteser-Gruppe mit aus, so Thorwart. Die Helfer-vor-Ort-Gruppe in Pfahlheim wurde 117-mal alarmiert. Ausbildungsleiterin Angelika Fink ging auf 130 Erste-Hilfe-Kurse ein, 14 mehr als im Vorjahr. Von neun Ausbildern wurden 1765 Personen ausgebildet. Felix Maier skizzierte die Aktivitäten der Jugend, die Gruppe hat in Ellwangen elf, in Pfahlheim fünf Mitglieder. Der ehrenamtliche Geschäftsführer Josef Egetenmeyr blickte auf den geplanten Umbau der Dienststelle und den exorbitanten Anstieg der Baukosten, und hofft auf eine Lösung im Lauf des Jahres. Sabine Scheiring informierte über das soziale Ehrenamt mit Krankenwoche, Besuchs- und Begleitdienst, Begegnungscafé und vielem mehr. Meßmer freute sich über den Robert-Bosch-Kompetenzpreis, den Julian Groß aus Pfahlheim für sein herausragendes soziales Ehrenamt bei der Flüchtlingshilfe der Malteser gewonnen hat. Laut Meßmer ist es geplant, in Stödtlen beziehungsweise Ellenberg eine Helfer-vor-Ort-Gruppe unter Felix Maier einzurichten. Ehrungen und Ernennungen Laut Diözesangeschäftsführer Klaus Weber hat Ellwangen den größten Pflegedienst der Malteser bundesweit. Bürgermeister Volker Grab war beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement. Sozialdezernent Josef Rettenmaier würdigte die Menschlichkeit. Die Ortsvereinsvorsitzende des Roten Kreuzes, Petra Apelt, lobte die Malteser und die Krankenwoche: „Ihr tut wirklich viel Gutes.“ Geehrt wurden für 25-jährige passive Mitgliedschaft Stefanie Abele, Adelbert Stegmaier und Andrea Grimmeisen, für 40 Jahre Hermann Schuch. Von den aktiven Mitgliedern wurden geehrt: Martina Neudert für zehn Jahre, Michael Metzner, Monika Scherrle, Nadine Mayer (jeweils 15 Jahre), Robert Briel, Dietmar Schwab (jeweils 40 Jahre) sowie Karl Baumann für 50 Jahre. Eine Dankurkunde erhielten: Inge Eisemann, Josef Sünder, Angelika Matz, Felix Maier, Matthias Michel und Steffen Polczyk. Zum Stadtjugendsprecher wurde Felix Junker ernannt, zu seinen Stellvertretern Alina Brandner und David Stengel. Zugführer sind Dominik Vetter und Steffen Polczyk. Zum stellvertretenden Ortsgruppenleiter wurde Christian Weber ernannt. Ines Frosch, David Stengel und Manuel Czapka sind Einsatzsanitäter, Sabine Schönwandt Leiterin der Besuchshunde.

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In der Notinsel finden Kinder in Not Schutz

Das bundesweite Projekt Notinsel der Stiftung Hänsel und Gretel gibt es in Ellwangen schon einige Jahre. In einer Notinsel finden Jugendliche und Kinder, die sich, aus welchen Gründen auch immer, in…

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Neues Café Malta in Ellenberg

Gemeinsam mit dem Krankenpflegeverein haben die Ellwanger Malteser in der Elchhalle in Ellenberg ihr fünftes Café Malta als Begegnungsstätte für Menschen mit Demenz eröffnet. Hierfür stellt die…

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Bundeswettbewerb: Malteser zeigen was sie können

Stolz auf den sechsten Platz beim bundesweiten Sanitätswettbewerb in Landshut – Jugend Platz zehn Ellwangen. Die Helfer der Malteser aus Ellwangen haben mit zwei Gruppen (Helfer und Jugend) beim Sanitäts-Bundeswettbewerb in Landshut teilgenommen und die seniorengarten.liver Diözese Rottenburg-Stuttgart vertreten. Der Wettbewerb stand unter dem Motto: „Zeige als Gruppe, was du kannst.“ Die Helfergruppe aus Pfahlheim und Stödtlen hat’s gezeigt und bundesweit den sechsten Platz belegt, die Jugend den Zehnten. Insgesamt rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in drei Kategorien, dem Helfer-, dem Schulsanitätsdienst- und dem Jugendwettbewerb zu den Themen der Ersten Hilfe, der Versorgung von Verletzten, aber auch in Kooperation, Teamgeist und Allgemeinwissen gemessen. Sowohl beim Helferwettbewerb als auch beim Jugendwettbewerb war jeweils auch eine Gruppe der Malteser aus Ellwangen (Jugend) dabei. „Wir sind nach Landshut gereist, um uns mit den besten Gruppen Deutschlands zu messen“, erklären Steffen Polczyk, stellvertretender Stadtbeauftragter, sowie der Gruppenführer Dominik Vetter. Beim Helferwettbewerb sind in Landshut insgesamt elf Gruppen angetreten. Die Teilnehmer waren mit realen Einsatzszenarien wie zum Beispiel einen Gasunfall gefordert. Sie waren angehalten, die verschiedenen Situationen zu erfassen, zu bewerten und richtig zu handeln. Um möglichst real zu üben, haben dutzende Unfalldarsteller verschiedene Notfallszenarien aus dem Alltag gemimt. So gehörten Schockzustände oder Großschadenslagen mit vielen Betroffenen genauso zum Wettbewerb, wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung oder Verbrennungen. „Bei all diesen schwierigen Situationen sind wir stolz, dass wir bundesweit den sechsten Platz belegt haben. Unsere vielen Übungen im Vorfeld haben sich gelohnt“, sind Steffen Polczyk und Dominik Vetter stolz auf ihr Team. Aber nicht nur die großen Helfer waren in Landshut dabei, sondern auch die Malteserjugend aus Ellwangen ist angetreten, um ihr Wissen und ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen. „Der Wettbewerb hat unserer Malteserjugend die Möglichkeit geboten, sich mit anderen Gruppen zu messen, aber auch, sich und andere Gruppen aus dem Bundesgebiet kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen“, sagt Jugendleiter Daniel Weber. Beim Jugendwettbewerb sind insgesamt 16 Gruppen angetreten. Aufgaben aus dem Bereich der Ersten Hilfe gehörten genauso zum Wettbewerb, wie Geschicklichkeit, Sozialkompetenz oder Stationen zu den Grundlagen der Malteser Jugend. Der Bundeswettbewerb der Malteser wird alle drei Jahre ausgetragen. Er findet wechselnd in verschiedenen Regionen in Deutschland statt, das nächste Mal im Jahr 2020 in Rostock. (Ipf- und Jagstzeitung, 30.09.2017)

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