Neues Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort in Ellenberg und Stödtlen

Mit einem von Pfarrer Jens Kimmerle zelebrierten Gottesdienst ist das neue Einsatzfahrzeug der Helfer-vor-Ort-Gruppe des Malteser Hilfsdienstes in Ellenberg seiner Bestimmung übergeben worden. (Foto: Hariolf Fink)

Schon der Einzug in die Kirche mit der Malteserfahne, getragen von Leonhard Uhl und den beiden Fahnenbegleitern Paul Helmle und Markus Thorwart stimmte die Kirchenbesucher auf das besondere Ereignis ein.

Pfarrer Jens Kimmerle eröffnete die Messe anschließend mit einer Frage: „Wer kennt Jürgen?“, wollte der Pfarrer wissen. Danach klärte Kimmerle die Gemeinde auf. Das neue Einsatzfahrzeug der Helfer-vor-Ort-Gruppe der Malteser in Ellenberg und Stödtlen sei auf den Namen „Jürgen“ getauft worden. Das neue Fahrzeug, das Leben retten könne, verdiene laut Kimmerle nämlich mehr als nur eine schlichte Seriennummer. Davon abgesehen werde „Jürgen“ von Menschen gesteuert, die ein Kreuz auf ihrer Uniform tragen, „das Kreuz, das für alle da ist“.

Bei der anschließenden Segnung des Fahrzeuges vor der Kirche ging der Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes, Stephan Meßmer auch im Namen von Thomas Rettenmeier, Gruppenführer der Malteser-Ortsgruppe Ellenberg, auf „Jürgen“ ein. Mit dem neuen Einsatzfahrzeug sei gewährleistet, die Bewohner in Ellenberg und Stödtlen in einem Notfall noch schneller versorgen zu können. „Mit dem neuen Fahrzeug wollen wir sicherstellen, dass unsere Helfer schnell und sicher zum Einsatzort gelangen“, sagte Meßmer und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Sondersignalanlage, die von Anton Uhrle samt Helfern am neuen Eisatzfahrzeug montiert worden war.

Meßmer dankte der EnBW ODR mit Vorstand Sebastian Maier sowie der Gemeinde Ellenberg, dem Ellenberger Krankenpflegeverein mit Dieter Berkau, dem Musikverein Ellenberg mit Vorsitzendem Franz Berhalter sowie der Dorfgemeinschaft Breitenbach für die finanzielle Unterstützung beim Kauf des gebrauchten Caddy.

Ellenbergs Bürgermeister Rainer Knecht, der auch im Namen von Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger und den Feuerwehrkommandanten Reinhold Rief (Ellenberg) und Thomas Ilg (Stödtlen) ein Grußwort sprach, bezeichnete die Segnung als „einen schönen Tag für die Gemeinden Ellenberg und Stödtlen“. „Die Helfer-vor-Ort-Gruppe leistet einen unschätzbaren Überbrückungsdienst bei Notfällen, solange bis der Notarzt eintrifft und kann damit Menschenleben retten“, so Knecht. Die Hilfsorganisationen wie Malteser, DRK und Feuerwehr würden dabei stets Hand in Hand arbeiten, was letztendlich allen zugute kommt, unterstrich der Ellenberger Bürgermeister.

Petra Apelt vom Deutschen Roten Kreuz gratulierte den Maltesern zu ihrem neuen Fahrzeug und wünschte allzeit gute Fahrt. „Bringt euren Jürgen immer gut nach Hause“, rief sie den Mitgliedern der Helfer-vor-Ort-Gruppe Ellenberg zu.

(Ipf- und Jagstzeitung, 23.01.2022)


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