Wenn der Papst am Freitagabend die Vesper im Eichsfeld halten wird, haben die Pilger bereits einen längeren Fußmarsch hinter sich. Damit auf den weitläufigen Pilgerwegen Kranke und Verletzte versorgt werden können, sind an der gesamten Strecke Malteser stationiert.
Alexander Pohl, aktiv in der Diozöse Mainz, besitzt ein eigenes Segway und unterstützt auch innerhalb der Diözese den Einsatz von Segways für kleinere Sanitätsdienste. So werden in Etzelsbach am Freitag, 23. September, vier Segways im Einsatz sein, ihre Fahrer sind alle erfahren im Rettungs- und Sanitätsdienst. Roy Kanzler ist einer von ihnen: "Ich begrüße die Idee, Segways einzusetzen. Damit kann man gut längere Strecken zurücklegen. Sie sind auch sehr hilfreich beim Transport von Sanitätsmaterial. Jeder Helfer, der schon mal länger einen Notfallrucksack getragen hat, weiß wie schwer das Material werden kann."
Der 38-jährige ist Referent für Notfallvorsorge in der Diözese Mainz. Er und seine Kollegen sind bereits seit Donnerstagvormittag vor Ort, um das Gelände genau zu erkunden und um mehr Sicherheit auf den Segways zu gewinnen. Die motorisierten Zweiräder werden ab Freitagmorgen bis in die späten Abendstunden im Einsatz sein. Kanzler glaubt, dass die Segways als Rettungsmittel bei den Pilgern gut ankommen werden. "Zum einen heben wir uns deutlicher von der Masse ab, um so besser sichtbar für die Pilger zu sein, und zum anderen präsentieren wir durch solche Fortbewegungsmittel eine moderne Hilfsorganisation."