Sächsischer Ministerpräsident verleiht Maltesern Fluthelfer-Orden

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 26. Juni 2014 in Dresden 38 von 71 ehrenamtlichen Fluthelfern den sächsischen Fluthelferorden verliehen. Tillich erinnerte bei einem Empfang in der Malteser Dienststelle an die dramatischen Ereignisse und den Zusammenhalt in der Gesellschaft. „Wenn die Malteser gerufen werden, dann kommen sie und helfen. Darauf verlassen sich die Menschen in ganz Deutschland. In Sachsen waren Sie da, als Sie gebraucht wurden. Hunderte von Ihnen haben bei der Juni-Flut bis zur Erschöpfung gekämpft, um noch Schlimmeres zu verhindern. Sie haben geholfen, gerettet und Mut gemacht. Eine Welle der Solidarität folgte auf die Flutwelle des Wassers. Ihr Einsatz und dieser Zusammenhalt haben mich sehr beeindruckt. Das ist es, was Sachsen auch in Notzeiten zu einer guten Heimat macht. Mit dem Orden wird ihr außergewöhnliches Engagement in diesen Tagen und auch danach gewürdigt. Sie haben sich um das Gemeinwohl von Sachsen verdient gemacht“, sagte Tillich.

Der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, sagte: „Wir durften helfen, konkret, liebevoll und professionell. Dabei setzten sich unsere haupt- und ehrenamtlichen Helfer über Tage hinaus mit Kopf, Herz und Hand ein".

Bisher haben die Malteser in Sachsen 300 Haushalte mit rund 650.000 Euro Spenden unterstützt. Betroffene können zudem Rehabilitationsangebote bei den Maltesern beantragen. Die Belastung des Wiederaufbaus und die Angst vor weiteren Hochwasserkatastrophen fangen ehrenamtliche Mitarbeiter der Malteser im Projekt „Soziale Nachsorge für Hochwasserbetroffene“ auf.


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