Köln. „Der Einsatz für die bestmögliche objektive Ergebnis-Qualität in der Behandlung unserer Patienten ist ein wichtiger Schwerpunkt und eine wesentliche Stärke der Malteser Krankenhäuser“, sagt der Geschäftsführer des Bereichs Medizin und Pflege der seniorengarten.liveutschland gGmbH, Dr. Franz Graf von Harnoncourt. Vor drei Jahren gründeten die Malteser daher mit weiteren führenden Krankenhausträgern die bundesweite Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Diese setzt sich das Ziel, nachvollziehbare Ergebnisqualität zu erfassen und mit nationalen Messgrößen zu vergleichen. Heute werden die Qualitätsergebnisse 2011 unter www.malteser-qualitaetsmedizin.de veröffentlicht. Insgesamt werden die Ergebnisse von 48 Krankheitsbildern und Behandlungsverfahren dargestellt.
In 72 Prozent der Fälle können die Malteser bessere Ergebnisse präsentieren als der Durchschnitt der Krankenhäuser und Kliniken in Deutschland. Im Vergleich zu den Vorjahren konnten die Malteser aufgrund der Erkenntnisse aus den IQM-Daten ihre Ergebnisse, beispielsweise in der Behandlung von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Krebserkrankungen der Lunge, noch einmal verbessern. Natürlich gibt es auch Krankheitsbilder, in denen noch konkretes Verbesserungspotential analysiert werden kann. Deshalb wird es auch in diesem Jahr vier sogenannte „Peer Reviews“ zur Aufarbeitung dieser Themenfelder geben. In „Peer Reviews“ werden die medizinischen Behandlungsabläufe gemeinsam mit Fachkollegen und Spezialisten aus anderen IQM-Krankenhäusern analysiert, so dass ganz konkrete Schritte zur Verbesserung der Behandlungs- und Ergebnisqualität und Steigerung der Patientensicherheit festgelegt werden können. Die Malteser nutzen diese Form des kollegialen Austausches und der externen Analyse darüber hinaus auch selbst im Verbund ihrer Krankenhäuser und sind damit Vorreiter für eine aktive, kontinuierliche Qualitätsverbesserung.
„Transparenz, Analyse und Reflexion tragen zur stetig wachsenden Qualität für unsere Patienten bei“, ist Harnoncourt überzeugt. Die Malteser veröffentlichen ihre Zahlen unabhängig vom Ergebnis. „Diese konsequente Transparenz setzt Maßstäbe und entspricht dem berechtigten Anspruch der Patienten. Sie ist für uns ein zusätzlicher Ansporn noch besser zu werden. Wir leben eine Unternehmenskultur der kontinuierlichen Verbesserung, die offen ist und aus Fehlern und Erkenntnissen lernt“, sagt Harnoncourt.