Köln. Für ein selbstbestimmtes Leben HIV-infizierter Menschen sind nach Ansicht von Malteser International medizinische Behandlung, Ernährungssicherheit, Einkommen und soziale Integration die wichtigsten Voraussetzungen. Zum Welt-Aids-Tag verweisen die Malteser beispielhaft auf die Situation von Aidskranken in Myanmar. „20.000 Aids-Patienten sterben jedes Jahr, 250.000 Menschen sind HIV-infiziert und viele von ihnen fallen durch das soziale Netz“, sagt Birke Herzbruch, Länderrepräsentantin Myanmar von Malteser International.
Im Osten Myanmars, in der Stadt Kengtung, haben die Malteser - finanziell unterstützt vom deutschen Entwicklungsministerium - die Selbsthilfegruppe „Survivors“ gegründet. 200 Menschen ist das Projekt ein Zuhause. HIV-Infizierte und ihre Familien bauen auf einer Farm Gemüse an und halten Vieh. Aus dem Verkauf der Lebensmittel bestreiten sie ihren Lebensunterhalt. „In der Gemeinschaft der Selbsthilfegruppe fassen die Kranken Mut“, berichtet Herzbruch.
Khin Aung (52), ein früherer Bergarbeiter und Soldat, ist einer von ihnen. Sein Leben hat sich geändert, seitdem er zur „Survivors“ Selbsthilfe-Gruppe gehört. Das soziale Leben der Gruppe unterstützt auch seinen Heilungsprozess. Er sagt: „Ich habe den Willen zu leben.“
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Birke Herzbruch, Länderrepräsentantin Myanmar von Malteser International, steht in Myanmar für Interviews zur Verfügung. Vermittlung: Tel. 0221 / 9822-125.
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Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation leistet in rund 100 Projekten in mehr als 20 Ländern Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Rasse oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Weitere Informationen: www.malteser-international.org und www.orderofmalta.int
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